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Alpenpark Karwendel: Bergwandern im Karwendelgebirge

Willkommen in der Alpenwelt des Karwendel !
Das Karwendelgebirge mit dem Alpenpark Karwendel zwischen Inn und Isar, Achensee und Seefelder Senke, stellt ein Schutzgebiet mit vielen Besonderheiten dar.

Der Alpenpark Karwendel besitzt landschaftliche Schönheiten von internationaler Bedeutung. Das Karwendel hat eine in Europa einzigartige alpine Urlandschaft wie z. B. den Kleinen und Großen Ahornboden, das Tortal, mit den höchsten Wandfluchten im Alpenpark Karwendel und auch einen „Grand Canyon“, das Vomperloch!

Flächengröße:
Der Tiroler Anteil am Karwendel hat eine Größe von 730 km², in Bayern erreicht das direkt angrenzende bayerische Naturschutzgebiet „Karwendel und Karwendelvorgebirge“ nochmals 190 km². In Summe erreicht der Alpenpark Karwendel und das bayerische Schutzgebiet eine Fläche von ca. 920 km².

Wenn Sie Interesse an einem Wanderurlaub im Karwendel haben, finden Sie unter den Angeboten für Wanderurlaub die aktuellsten und besten Schnäppchen.

Besondere Angebote für Mountainbiker gibt es natürlich auch.

Der Alpenpark Karwendel ist :
• mit mehr als ca. 920 km² Gesamtfläche eines der größten Schutzgebiete der Ostalpen
• das größte Naturschutzgebiet Österreichs
• das größte Schutzgebiet Tirols (730 km²)

Entdecken Sie das Karwendel bei einem Urlaub. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit hat ihren Reiz.

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Die Lamsenjochhütte in der Silberregion Karwendel: Ideal für Bergwanderungen

Die Lamsenjochhütte liegt unweit des Lamsenjoches und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für eine Karwendeldurchquerung.

Aber auch als Hüttenziel stellt sie ein beliebtes Ziel dar, wobei man in Verbindung mit einer Umrundung des Hahnkampl einen informativen Einblick in diese Gebirgsgruppe erhält.

Anläßlich der 100-Jahrfeier der Lamsenjochhütte gab es eine Veröffentlichung im DAV-Panorama, Heft 3/2008, Seite 84-87. Hier der Text:

„BIN GEWESEN ALLES RUINIERT AUF LAMSEN – WASTL“ Ein Telegramm vom legendären „Lamsenwastl“ mit diesem dramatischen Text erreichte am 11. März 1908 die Vorstandschaft der Sektion Oberland und besiegelte, was Tourengeher bereits zwei Tage vorher gemeldet hatten: Die erste Lamsenjochhütte, gerade eine Saison in Betrieb, war von einer Staublawine
mitgerissen und komplett zerstört worden. „Doch nicht lange galt es, das
Chaos auf dem Lamsenjoche zu schauen“, vermerkt der Chronist. Bereits
vier Wochen später beschloss die Generalversammlung am 7. April 1908 einstimmig den Wiederaufbau.
Unter Federführung des Hüttenreferenten Dr. Carl Lehmann wurde der
Beschluss sofort in die Tat umgesetzt. Nach der Grundsteinlegung am 12. Juli
konnte bereits am 20. September 1908 die Hebeweinfeier (Richtfest)
begangen werden. Die günstige Witterung im Herbst gestattete ein langes
Arbeiten, am Kirchweihtag war der Bau komplett unter Dach und Fach.
Die Einweihung der Hütte am 26. und 27. Juni 1909 war ein großes Ereignis,
das Interesse der Münchner Bevölkerung so groß, dass der fahrplanmäßig
erst vom 1. Juli an zwischen Schwaz und München verkehrende
Zug vorzeitig in Verkehr gesetzt wurde, um die zahlreichen Bergsteiger zu
den Feierlichkeiten zu bringen. Das Ehepaar Kofler, das bereits die erste
Hütte bewirtschaftet hatte, zog wieder hinauf und sollte der Sektion bis 1938
als Hüttenpächter erhalten bleiben.

Bayerische Bergsteiger und internationaler Sozialismus
Der rasche Wiederaufbau der Lamsenjochhütte war in erster Linie dem
Hüttenreferenten und Gründungsmitglied der Sektion Oberland Dr. Carl Lehmann zu verdanken. Lehmann, ein Sozialist mit bürgerlichem Lebensstil, unterhielt zusammen mit seiner Frau, Dr. Hope Bridges Adams Lehmann, eine gut gehende Arztpraxis in München. Sein Freundeskreis reichte von Wilhelm Liebknecht und August Bebel über Maxim und Costia Zetkin (Söhne der Frauenrechtlerin Clara Zetkin), Erhard Auer, den späteren Münchner Oberbürgermeister Eduard Schmid bis hin zu russischen Emigranten wie Wladimir Iljitsch Lenin. Für Lenin war Lehmann in seinen Münchner Jahren zu einer wichtigen Übermittlungsadresse der Nachrichten von und nach Russland
geworden. Diese Freunde Lehmanns, größtenteils ebenfalls Mitglieder der Sektion Oberland, trugen maßgeblich zur Finanzierung des Baus der Hütte
bei. Bayerischer Alpinismus und russische Weltrevolution, Lamsenjochhütte
und Lenin trafen in der Person Lehmanns direkt aufeinander. Man markierte gemeinsam Wege im Karwendel, arbeitete beim Bau der Hütte mit und gleichzeitig bereitete man die russische Revolution vor, eines der größten Ereignisse des 20. Jahrhunderts mit weltgeschichtlicher Langzeitwirkung.
Pikant war die Tatsache, dass die mit sozialdemokratischer Unterstützung
gebaute Hütte auf Klostergrund stand. Doch auch dafür war Lehmann
verantwortlich. Denn er pflegte ein beinahe freundschaftliches Verhältnis
zu Pater Leo von der Benediktinerabtei Fiecht im Inntal, auf deren Grund die Schutzhütte errichtet wurde – hauptsächlich wohl wegen der Bergleidenschaft des Paters. Oft und gerne feierte man gemeinsam im Vomper Hof. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg war ein solches Ausmaß an Kooperation zwischen den
vom Klerus meist verteufelten Linken und einem katholischen Kloster sicher einzigartig.
1923 wurde der Kauf des bis dahin vom Kloster Fiecht nur gepachteten Grundes am Lamsenjoch notariell abgeschlossen. Die Sektion Oberland war somit Grundbesitzer im Karwendel. Ab 1933 ließ die Grenzsperre nach Österreich die Besucherzahlen stark zurückgehen und die Kriegsjahre brachten die üblichen Erschwernisse mit sich. Bis 1957 kamen alle in Österreich gelegenen Hütten des Deutschen Alpenvereins unter die treuhänderische Verwaltung des OeAV. Nach Rückgabe der Lamsenjochhütte an die Sektion Oberland wurde die Hütte umgebaut und erweitert, was längst fällig gewesen war. Da die Versorgung mit Mulis immer schwieriger wurde, baute man 1964 den Zugang von Schwaz durch das Stallental für ein schmales Spezialfahrzeug aus. 1970 bekam die Hütte Strom – ein weiterer Anreiz für die zahlreichen Besucher, denen sich mit der neuen Mautstraße nach Gramai ein kurzer Zustieg eröffnete. Weitere Um- und
Erweiterungsbauten folgten: Man vergrößerte den Gastraum, modernisierte
die Sanitäranlagen, ein Trockenraum und eine Heißwasseranlage ergänzten die Sanierung. Auf dem Hügel hinter der Lamsenjochhütte errichtete man im Zuge
der Baumaßnahme eine kleine offene Kapelle, die sich gut in die Berglandschaft
einfügt. Es war ein Anliegen der Sektion Oberland, hier unter der Lamsenspitze einen Ort zu schaffen, um der verunglückten Bergfreunde gedenken zu können. Zugleich war es aber eine Geste des Dankes an die Patres des Benediktinerstiftes Fiecht, die durch ihre verständnisvolle Haltung den Hütten- und Wegebau im Karwendel erst ermöglicht hatten.

Solidarität mit der Natur
1976 erschreckte die Nachricht die Bergsteiger, dass ein dreieinhalb Meter breiter Viehtriebweg über die beiden Lamsenjöcher – vom Stallental zum großen Ahornboden – bereits behördlich genehmigt war. Das Lamsenbründl war gefährdet und damit die gesamte Ökologie im Bereich der Hütte. Eine breite Solidaritätsbewegung der Grundeigentümer und alpinen Verbände mit Naturfreunden aus Tirol, Salzburg und Bayern formierte sich.
Unterschriftenaktionen, Leserbriefe, Presse, Rundfunk und Fernsehen unterstützten die Aktion. „Rettet das Karwendel!“ hallte es landauf und landab. Aktionswochen starteten Heimstatt für Revolutionsfreunde und grüne Widerständler und in der Sektion Oberland formierte sich die „Arbeitsgemeinschaft alpiner Umweltschutz der Sektion Oberland“, kurz AGUSSO, eine der ersten Umweltschutzgruppen im Deutschen Alpenverein, in der sich auch der heutige DAV-Präsident Heinz Röhle seine ersten vereinspolitischen Sporen verdiente. Gemeinsames, grenzüberschreitendes,
engagiertes Handeln brachte Erfolg, das Gebiet um die Lamsenjochhütte wurde vor der Zerstörung bewahrt und eine Schutzzone eingerichtet. Alle weiteren Straßenbauvorhaben wurden untersagt.

Gipfelkreuz zu verzollen
Ein ähnlicher Aufschrei erhob sich unter der Tiroler Bevölkerung 1978, als ein von der Ortsgruppe Eching-Neufahrn selbst gebautes Gipfelkreuz für die Lamsenspitze an der Grenze zu Österreich verzollt werden musste. In
zahlreichen Briefen und gemeinsam mit der Presse brachte man Missfallen
zum Ausdruck; ihre Verbundenheit zeigten viele Österreicher auch bei der Gipfelkreuzeinweihung, eine große Anzahl von Bergsteigern besuchte die Bergmesse.
Die Jahrtausendwende bescherte der Lamsenjochhütte eine neue Energieversorgungsanlage mit gasbetriebenem Blockheizkraftwerk und Kläranlage. Seit dem Jahr 2004 darf sich die Hütte mit dem Umweltgütesiegel
des Alpenvereins schmücken. In den letzten Jahren entwickelte sich eine neue, sehr erfolgreiche Partnerschaft. Nachdem sie bereits den Klettersteig zur Lamsenspitze und den Brudertunnel instand gesetzt hatten, sanierten die Männer der Bergrettung Schwaz das Steig-Provisorium zur Hochnisslspitze (2547 m). Am 14. August 2006 um 18.20 Uhr zogen die ehrenamtlichen Helfer der Bergrettung Schwaz unter der Führung ihres Obmanns Fred Wallenta die letzte Schraube an, nach arbeitsreichen Tagen in Kälte, Regen, Gewitter, Nebel und sogar Schnee. Nun können Bergsteiger endlich wieder den gesamten Grat zwischen Lamsenspitze und Hochnissl überschreiten. Trotz der Sicherungen werden aber für die gut zweieinhalb Kilometer lange Grattour alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt!
Die Lamsenjochhütte ist damit neben dem anspruchsvollen Klettersteig
über den Brudertunnel, dem auch für Klettersteiganfänger durchaus noch
geeigneten Steig zur Lamsenspitze (2508 m) und vielen Klettermöglichkeiten
in Hüttennähe um eine weitere Tourenmöglichkeit für ambitionierte
Bergsteiger reicher.
Heute zeigt sich die Lamsenjochhütte wie aus einem Guss. Über ein Jahrhundert hinweg war sie Begegnungsstätte zwischen Bayern und Tirol, Sozialisten und Klerus, Bergwanderern und Kletterern. Die Sektion Oberland
wünscht und hofft, dass die Hütte weiterhin von einem fruchtbaren Miteinander geprägt die nächsten hundert Jahre in Angriff nehmen wird. Aus dem Inntal kann man die Hütte per Rad erreichen.

Geöffnet: Anfang Juni bis Mitte/Ende Oktober
Übernachtung: 24 Zimmerlager, 90 Matratzenlager, offener Winterraum
(32 Lager)
Hüttenwirte: Oswald und Petra Erhart, postlagernd, A-6134 Vomp,
Tel./Fax: 0043/(0)5244/620 63, info@lamsenjochhuette.at,
www.lamsenjochhuette.at
Eigentümer: Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins e.V., Tal 42,
80331 München, Tel.: 089/29 07 09-0, Fax: 089/29 07 09-115,

Anfahrt und Zugänge: Aus der Eng (1203 m, Anfahrt mit der Bayerischen
Oberlandbahn, BOB, nach Lenggries, von dort im Sommer RVO-Bergsteigerbus;
mit dem Auto über Bad Tölz und B 307, dann von Hinterriß auf Mautstraße).
Hüttenanstieg über Großen Ahornboden und Binsalm (2,5 Std.),
schön auch der Umweg über Binssattel und Hahnenkamp (ca. 1 Std. länger).
Von der Gramaialm (1263 m) im Falzthurntal (Anfahrt mit der BOB nach Tegernsee und mit dem RVO-Bus über Pertisau oder mit dem Zug nach Jenbach
und von dort mit dem Linienbus über Pertisau; mit dem Auto mautpflichtig).
Hüttenanstieg auf bezeichnetem Steig, 700 Hm, 2 Std.
Von Schwaz im Inntal (Zugverbindung) über Vomp zum Ortsteil Fiecht auf den Parkplatz „Bärenrast“ bei Stans; dann durch das Stallental in 2,5 Std. zur Hütte; dieser Zugang ist mit MTB fahrbar und landschaftlich sehr schön! Dank des relativ einfachen Zustiegs ist der Zugang über die Bärenrast auch für Familien geeignet.

Übergänge: Zur Falkenhütte 4 Std. (leicht), durchs Vomper Loch zum Hallerangerhaus 8–10 Std. (schwer), zur Reitbichlhütte 2 Std. (leicht).

Bergtouren und Klettersteige:
Lamsenspitze (2508 m, 2 Std. Aufstieg, mäßig schwierige Bergtour)
Lamsenspitze über Brudertunnel (2,5 Std. Aufstieg, mäßig schwieriger Klettersteig)
Hochnissl (2547 m, 7 Std., mäßig schwieriger Klettersteig; lange, anstrengende Bergtour)
Sonnjoch (2457 m, 4 Std. Aufstieg, lange, anstrengende Bergtour)

Klettern:
Lamsenspitz-Nordostkante, IV+, 11 SL, 220 Hm
Klettergarten Dreamland, III.– VII. Grad, 11 Routen, mit Klebe- und Bohrhaken
bestens abgesichert.

Karte: Alpenvereinskarte 5/3: Karwendelgebirge Östliches Blatt.
Führer: Walter Klier: Alpenvereinsführer Karwendel alpin, Bergverlag Rother,
München 2005, ISBN 978-3-7633-1121-7.
Tourismusinfo:
Tourismusverband Achensee, Rathaus 387, A-6215 Achensee
Tourismusverband Silberregion Karwendel, A-6130 Schwaz,
Franz-Josef-Straße 2, Tel.: 0043/(0)5242/632 40, Fax: 0043/(0)5242/656 30,
info@silberregion-karwendel.com, www.silberregion-karwendel.com
Quelle: Karwendelgebirge Information und htttp://www.alpenverein.de

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Die Falkenhütte - Hüttenurlaub im Karwendelgebirge

Die Falkenhütte liegt auf 1848m Seehöhe, am Fuße der Laliderer Wände im Herzen des Alpenparks Karwendel.

Die Hütte wurde 1923 erbaut und gehört zum Deutschen Alpenverein München & Oberland. Der Ausgangspunkt für einen Besuch der Falkenhütte ist von München aus öffentlich (BOB / RVO) und per PKW in weniger als 2 Stunden zu erreichen. Damit ist sie einer der Bergstützpunkte für Besucher aus der Region München. Rund um die Hütte finden Kinder einen ungestörten Natur-Abenteuerspielplatz.
Die Falkenhütte ist Stützpunkt der 4-tägigen "Karwendeltour"

In den letzten Jahren kommen immer mehr Mountainbiker auf die Falkenhütte und kommen zum biken in Österreich. Dafür nimmt die Zahl der Kletterer ab.

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Karwendelgebirge: Die Laliderer Wände

Die Laliderer Wände sind eine aufeinanderfolgende Reihe fast senkrechter Felswände im Zentrum der Karwendelregion und eines der bekanntesten Klettergebiete der Nördlichen Kalkalpen. Für Bergwanderer und Mountainbiker ist es eine traumhafte Kulisse, wenn sie den Blick von der Falkenhütte auf die Wände schweifen lassen.

Die Wände sind etwa 900 Meter hoch und reichen bis knapp unter die Gipfelbereiche von Laliderer Spitze (2.588 m) und Grubenkarspitze (2.663 m). Der höchste Punkt liegt auf rund 2.620 m ü. A.
Einige anspruchsvolle Kletterrouten (Grade etwa IV bis VI-) führen durch die dunklen Nordwände, die aus der Nähe nicht ganz so glatt sind wie sie von unten erscheinen. Um vor häufigen Wetterumschwüngen in den wasserlosen Gipfelregionen zu schützen, wurde in den 1990ern etwa 50 Höhenmeter unter dem Gipfel der Laliderer Spitze eine moderne Biwakschachtel errichtet (Laliderer- oder Karl-Schuster-Biwak).
Ein viel begangener Wanderweg - der vom Tiroler Isar- bzw. Karwendeltal (Scharnitz oder Bad Tölz) über die Falkenhütte zum Großen Ahornboden und weiter zum Achensee verläuft - führt direkt am Fuße der Lalidererwände vorbei. Dabei hört man an schönen Sommertagen eine Art singendes Läuten, dessen Herkunft dem Bergwanderer zunächst unklar ist. Es ist das vielschichtig vermischte Echo der Schaf- und Kuhglocken von der Lalidersalm.

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Der Hochnissl

Der Hochnissl in der Silberregion Karwendel (auch Hochnißl und Hochnißlspitze) ist ein 2546 m hoher Gipfel in der östlichen Hinterautal-Vomper-Kette, auch Karwendel-Hauptkamm genannt.

Er bietet bei entsprechender Witterung eine hervorragende Aussicht, 2000 m über die Silberregion Karwendel.
Normalanstiege sind möglich von der Lamsenjochhütte durch den Lamstunnel (Brudertunnel) oder die Lamsenscharte oder vom Gasthof Karwendelrast am Vomperberg. Alle anderen Anstiege, unter anderem über die 800 m hohe Nordwand, sind ohne größere Bedeutung.

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Tolle Bergwanderungen in der Karwendelregion

Das Karwendelgebirge mit seinen langestreckten Bergketten zählt zu den schönsten Gebieten für Bergwanderungen im Alpenraum. Von Genußwanderungen mit rund 500 Höhenmetern bis hin zu anspruchvollen alpinen Wanderungen und Bergtouren ist alles möglich. Abgerundet wird das Angebot durch alpine Spaziergänge im Almdorf Eng oder am Naturdenkmal Großer Ahornboden. Besonders beliebt ist zudem die Karwendeldurchquerung zu Fuß von Hütte zu Hütte. Familien finden viele einfachere Wege für Familienwanderungen mit Kindern vor.
Während früher vor allem die Kletterer das Karwendel eroberten, sind es nun viele Genußwanderer, Ausflügler und Mountainbiker, die in die schöne Berglandschaft kommen.

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Karwendeltour - in vier Tagen das Karwendel erwandern

Ein Traum für erfahrene Wanderer: 4-tägige Karwendeldurchquerung

Die Karwendeltour ist eine konditionell anspruchsvolle Bergtour.
Routenverlauf in 4 Etappen: Hinterriß – Falkenhütte – Eng – Lamsenjochhütte – Stans

Von Hinterriß Haltestelle "Gasthof zur Post" geht es am ersten Tag auf dem Weg 231 durchs Johannestal und auf neuer Straße zum Kleinen Ahornboden. Den Wegweisern "Falkenhütte" folgend, gelangt man in den Ladizwald und zur schön gelegenen Ladizalm, danach in Kehren auf das Spielissjoch und schließlich hinauf zur Falkenhütte. Die nächste Etappe führt uns zunächst wieder zum Spielissjoch, dann unterhalb der spektakulären Laliderer-Nordwände zum Hohljoch und auf gutem Weg hinunter zu den Engalmen; Nächtigung in der Eng (verschiedene Almhütten und ein Wanderhotel). Am dritten Tag wandern wir auf einem Fahrweg zur Binsalm und über das Lamsjoch zur Lamsenjochhütte, von der wir am letzten Tag Richtung Stans über die wunderschön gelegene Stallenalm absteigen. Gerade im letzten Abschnitt oberhalb der Stallenalm zeigen sich die Karwendelspitzen von der schönsten Seite. Ein würdiger Abschluß
der Karwendelwanderung.

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Die Engalm



Mitten im Tiroler Karwendelgebirge liegt das Almdorf Eng, geformt durch jahrhundertelange bäuerliche Bewirtschaftung. Eingebettet in die beeindruckende Gebirgslandschaft des größten Naturschutzgebietes der Nördlichen Kalkalpen, ist die Eng zu einem beliebten Ausflugsziel und zum Ausgangspunkt vieler Bergwanderungen geworden.
Nicht umsonst wird das Gebiet unter beliebte Reiseziele geführt.


Entdecken Sie die Alpenwelt im Karwendel



Entdecken Sie die Alpenwelt im Karwendel! Wunderschöne Berge und Täler des Karwendelgebirge erwarten Sie. Bergwandern und entspannen.
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Hermann von Barth



Hermann von Barth wurde am 5. Juni 1845 auf Schloss Eurasburg geboren. Nach einer Fiebererkrankung in Afrika nahm er sich am 7. Dezember 1876 das Leben.
Von Barth ist vor allem als Erschließer des Karwendels bekannt
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Die Wolfsklamm in Stans



Mehr als 100 Jahre ist es schon her, dass die „Wolfsklamm“ in Stans eröffnet wurde.

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© Tourismusverband Silberregion Karwendel, A-6130 Schwaz, Münchnerstraße 11
Tel 0043(0)5242/63240, Fax 0043(0)5242/63240 99,
info@silberregion-karwendel.at, www.silberregion-karwendel.com

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